Großer Bahnhof auf unserem Vereinsgelände: Am Sonntag, den 17. Mai, verwandelte sich unsere Anlage in ein echtes Filmset. Grund dafür war ein ganz besonderes Projekt, das wir von Herzen gerne unterstützt haben.
Unterstützung für den Nachwuchs Alida, eine angehende Mediengestalterin Bild und Ton im 3. Lehrjahr, war auf der Suche nach dem perfekten Drehort für ihren Abschlussfilm. Über unsere Homepage nahm sie Kontakt zu uns auf. Für uns stand sofort fest: Hier helfen wir aus! Nach einem ersten Treffen um das Gelände zu sehen und die Formalitäten für die Drehgenehmigung zu klären ging es bald in die heiße Phase.
Kamera läuft: Wasser spendet Leben und Erholung Nur zwei Wochen später rollte das Produktionsteam an. Unter dem tiefgründigen Motto „Wasser spendet Leben und Erholung“ fing Alida wunderschöne Szenen auf unserem Gelände ein. Im Mittelpunkt des Films steht ein Hobbykajakfahrer. Gezeigt wird seine stimmungsvolle Vorbereitung an Land und die anschließende, dynamische Fahrt auf dem Wasser.
Wir freuen uns riesig, dass wir Alida bei ihrer Abschlussprüfung unterstützen konnten. Das gesamte Team unseres Vereins drückt ihr für die Benotung fest die Daumen!
Mit dem traditionellen Anfahren am 03. Mai wurde auf der Oberhavel erfolgreich der Start in die neue Wassersportsaison eingeläutet. Bei bestem Wetter versammelten sich insgesamt 105 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Wasser – so viele wie noch nie zuvor. Damit wurde ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt, der die große Beliebtheit dieser Veranstaltung eindrucksvoll unterstreicht. Gemeinsam setzten die Boote ein starkes Zeichen für Gemeinschaft, Tradition und die Vorfreude auf die kommende Saison im Havel-Revier. Auch wir waren mit vielen geschmückten Booten vertreten. Auf der Seite des MVB wurde darüber auch berichten. Hier der LINK…
Die Vorfreude lag förmlich in der Luft, denn die Boote unseres geliebten Vereins wurden mit ganz viel Liebe, Hingabe und vermutlich auch ein bisschen Streicheleinheiten aus dem Winterschlaf wachgeküsst und zurück ins Wasser gebracht. Der Startschuss für die neue Saison ist also gefallen!
Und was soll man sagen? Alles lief Hand in Hand – oder besser: wie am Schnürchen. Am Freitag, den 24.04., trafen sich die Mitglieder gegen 12:00 Uhr, und zack – das erste Boot war schneller im Wasser, als man „Leinen los!“ sagen konnte. Jeder packte mit an und ab ca. 13:30 Uhr waren wir vollständig. Ohne Hektik, ohne Stress, ohne Zwischenfälle – einfach rundum reibungslos. Am Abend lagen tatsächlich alle acht Boote im Wasser. Unglaublich! Viele von uns meinten erstaunt: „Ich kann mich nicht erinnern, dass wir das jemals so flott geschafft haben!“ Ein herrliches Gefühl – vor allem mit dem Wissen, dass man am nächsten Tag nicht mehr slippen musste.
Ganz erledigt war die Arbeit natürlich noch nicht. Am Samstag hieß es trotzdem: Treffen 10:00 Uhr, Arbeitsbeginn 10:30 Uhr. Das Gelände musste wieder aufgeräumt werden: Böcke, Bretter, Gestänge und Planen wollten zurück in ihr Sommerquartier. Und wie immer galt: Jede helfende Hand zählt! Zusätzlich haben wir unser Vereinsgelände gemeinsam in den Patenschaften zum Saisonstart ordentlich auf Vordermann gebracht. Diese Aktion war eigentlich für Sonntag geplant, doch weil wir am Freitag beim Slippen so gut vorangekommen waren, entschied der Platz- und Hafenwart kurzerhand: Samstag Action, Sonntag frei! Eine Entscheidung, die sicher niemanden traurig gemacht hat.
Doch neben all der Arbeit darf eines natürlich nicht fehlen: die Geselligkeit! Und hier kommen die Frauen der Mitglieder ins Spiel – ein riesiges Dankeschön an euch! Für die tollen Vorbereitungen, das fantastische Essensangebot und die liebevolle Organisation. Gegen Mittag wurde eine wohlverdiente Pause eingelegt, gemeinsam gegessen, getrunken, gelacht und ausgiebig geschnackt. Genau so muss Vereinsleben sein! Nach der Stärkung wurden die restlichen Arbeiten erledigt, und ab Mittag konnte jeder machen, worauf er Lust hatte – ob Heimfahrt, Boot genießen oder einfach zufrieden in der Sonne sitzen.
Rückblickend kann man nur sagen: Alles hat sensationell geklappt, die Stimmung war großartig und wir können wirklich stolz auf das gemeinsam Geschaffte sein. Ein perfekter Start in die neue Saison – besser hätte es kaum laufen können! ⚓😊
Am 10. und 11. Oktober herrschte reges Treiben beim Wassersportverein Tegel Süd. Die Boote kamen an Land, eines nach dem anderen, begleitet von Rufen, Lachen und dem leisen Quietschen des neu gestrichenen Trailers. Ein letztes Mal in diesem Jahr glitten die Rümpfe durchs Wasser, bevor sie sicher an Land gehievt wurden – bereit für den Winterschlaf.
Es war keine einfache Saison gewesen. Der Sommer hatte sich launisch gezeigt: zu viel Wind, zu wenig Sonne, und manchmal schien der Regen gar nicht mehr enden zu wollen. Doch das tat der Stimmung im Verein keinen Abbruch. Die gemeinsamen Veranstaltungen, die Grillabende am Steg, das Lachen und die Geschichten nach den Regatten – all das machte die Saison zu etwas Besonderem.
Es war keine einfache Saison gewesen. Der Sommer hatte sich launisch gezeigt: zu viel Wind, zu wenig Sonne, und manchmal schien der Regen gar nicht mehr enden zu wollen. Doch das tat der Stimmung im Verein keinen Abbruch. Die gemeinsamen Veranstaltungen, die Grillabende am Steg, das Lachen und die Geschichten nach den Regatten – all das machte die Saison zu etwas Besonderem.
Am späten Samstagnachmittag, als die Sonne schon tief stand und die letzten Boote festgezurrt waren, blieb man noch einen Moment stehen. Der See lag ruhig, fast zu friedlich, um einfach zu gehen. „Na, so schlecht war’s doch gar nicht“ wurde einstimmig gesagt, – klar, das Wetter hätte besser sein können, aber die Stimmung? Die war immer top.
Und während der Herbstwind über das Gelände zog, war allen klar: Der nächste Sommer würde kommen – und mit ihm das vertraute Klatschen der Wellen gegen die Bootsrümpfe.
Danke an alle fleißgen Helfer und die Verpflegerinnen… 😊
Auch dieses Jahr haben wir wieder eine Übernachtungstour unternommen. Am 19.07. sind wir mit vier Booten gestartet und konnten nach kurzer Wartezeit die Schleuse Spandau auf der Unterhavel passieren. Die Tour führte vorbei an der Badestelle Schildhorn, dem Grunewaldturm, Lindwerder, Schwanenwerder und der Insel Imchen, bis wir gegenüber der Insel Kälberwerder geankert haben, um uns abzukühlen. Dabei konnten wir gut beobachten, wie sich der Kreis vom Stern von Berlin langsam schloss.
Nach dem Badespaß ging es weiter Richtung Kleiner Wannsee, dann über den Pohlesee, den Stölpchensee und den Griebnitzsee bis zur Glienicker Brücke. Nach einem kurzen Stopp sind wir weiter zum Anker- und Übernachtungsplatz am Lehnitzsee gefahren. Den Abend haben wir schön ausklingen lassen, während die Frauen in das Halbfinale der Europameisterschaft aufgestiegen sind.
Am nächsten Morgen haben wir gebadet, gefrühstückt und sind wieder Richtung Heimat aufgebrochen. Nach einem kurzen Halt bei Lindwerder auf der Unterhavel ging es weiter zur Schleuse Spandau, wo wir eine gefühlte Ewigkeit warten mussten – wegen eines Feuerwehrbootes. Es war ein schönes Wochenende, und wir hatten auch ziemlich Glück mit dem Wetter. Das nächste Event steht schon in den Startlöchern: Die WTS Regatta!
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